Telekommunikationsbetreiber gehören zu den am stärksten betroffenen Dienstleistern im Rahmen der EU-Verordnung über elektronische Beweismittel. Da sie über Teilnehmerdaten, Zugriffsprotokolle, CDRs und Netz-Metadaten für Millionen von Nutzern verfügen, werden Telekommunikationsunternehmen in allen 27 EU-Mitgliedstaaten zu den Hauptempfängern von Europäischen Vorlagebeschlüssen der Strafverfolgungsbehörden gehören.
Telco-spezifische Herausforderungen
Im Gegensatz zu SaaS-Plattformen oder Cloud-Anbietern, die in der Regel Daten auf Anwendungsebene speichern, verwalten Telekommunikationsbetreiber eine komplexe Netzinfrastruktur, in der relevante Daten über mehrere Systeme verteilt sind: Teilnehmerdatenbanken, HLR/HSS, RADIUS-Server, CDR-Repositories, IP-Management-Systeme, Voicemail-Plattformen und mehr. Die Zuordnung von EPOC-Datenkategorie-Anfragen zu diesen verschiedenen Quellen erfordert fundierte Netzwerkkenntnisse und automatische Extraktionsfunktionen.
Nutzung der bestehenden LI-Infrastruktur
Die gute Nachricht für Telekommunikationsunternehmen ist, dass die Infrastruktur für die rechtmäßige Überwachung bereits viele der für die Einhaltung von e-Evidence erforderlichen Bausteine bereitstellt. Ihr LIMS verwaltet bereits gesetzliche Anordnungen und den Lebenszyklus von Durchsuchungsbefehlen. Ihre Vermittlungsplattform stellt bereits eine Verbindung zu Netzwerkelementen für die Datenerfassung her. Ihre Übergabeschnittstellen unterstützen bereits die verschlüsselte Übermittlung an Behörden. ICS erweitert diese bestehenden Investitionen auf e-Evidence und fügt die spezifischen Workflow-, Validierungs- und Berichtsfunktionen hinzu, die von der neuen Verordnung gefordert werden.
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