Frist für die Einhaltung: 18. August 2026
e-Evidence Compliance für Telekommunikationsanbieter
Nach der EU-Verordnung 2023/1543 fallen Telekommunikationsbetreiber ausdrücklich als Anbieter elektronischer Kommunikationsdienste in den Anwendungsbereich. Strafverfolgungsbehörden in ganz Europa können nun Europäische Herausgabeanordnungen (European Production Orders, EPOC) und Aufbewahrungsanordnungen (Preservation Orders, EPOC-PR) direkt an Telekommunikationsunternehmen richten und die Offenlegung von Teilnehmerdaten, Zugriffsprotokollen, CDRs und sogar Inhaltsdaten innerhalb strenger Fristen verlangen.
Telco-Datenkategorien unter EPOC
Ihre Teilnehmerdatensätze (MSISDN, IMSI, Kundendaten), Zugangsdaten (IP-Protokolle, Cell-ID, Login-Zeitstempel), Transaktionsdaten (CDRs, Abrechnungsdatensätze) und Inhaltsdaten fallen alle unter die vier EPOC-Datenkategorien. ICS ordnet Ihre vorhandenen BSS/OSS-Daten automatisch der Verordnung zu.
Erweitert Ihre bestehende LI-Infrastruktur
ICS e-Evidence lässt sich direkt in Ihr bestehendes LIMS und Ihre LI Mediation Platform integrieren. Kein separates Silo. Dieselbe ETSI-konforme Architektur, die Sie bereits für die gesetzeskonforme Überwachung verwenden, wickelt jetzt e-Evidence-Aufträge ab, mit automatischer Datenextraktion aus Ihren Bereitstellungs- und CDR-Systemen.
Gebaut für Telco-Volumen
Telekommunikationsunternehmen, die Millionen von Abonnenten bedienen, werden mit einem hohen Volumen an EPOC-Aufträgen konfrontiert. Unsere Automatisierungs-Engine übernimmt die Massenverarbeitung, die API-Integration mit BSS/OSS und die 24/7-Betriebsbereitschaft, einschließlich der 8-Stunden-Notfallreaktions-SLA für Fälle von Terrorismus und unmittelbarer Bedrohung.
Nächster Compliance-Layer auf TKG/TKÜV
Sie erfüllen bereits TKG §170ff, TR TKÜV und Vorratsdatenspeicherung/Quick-Freeze. e-Evidence ist die nächste obligatorische Compliance-Ebene. ICS positioniert es als eine natürliche Erweiterung dessen, was Sie bereits haben - und nicht als ein separates System, das Sie verwalten müssen.
